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Bayerns Wirtschaftsminister Zeil bei der Inbetriebnahme des ersten Schaltverteilers in Bayern
Zeil: „Neue Verteilertechnik beschleunigt Breitbandausbau in Bayern“
MÜNCHEN / NEUMARKT I.D. OBERPF. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil begrüßt die Inbetriebnahme des ersten bayerischen Schaltverteilers in Neumarkt: „Die heutige Inbetriebnahme des ersten Schaltverteilers in Bayern ist ein Meilenstein für den Breitbandausbau im ländlichen Raum. Er bündelt die DSL-Technik an einem zentralen Punkt. Dadurch wird das Hochrüsten mehrerer Kabelverzweiger vermieden, an die in ländlichen Gebieten oft nur wenige Haushalte angeschlossen sind. Teurer Tiefbau wird damit überflüssig. Mit dieser neuen Technik können wir den Breitbandausbau gerade in den ländlichen Gebieten deutlich wirtschaftlicher machen und ihn beschleunigen.“ Es komme nun darauf an, dass der Antragsstau bei den Schaltverteilern schnell aufgelöst wird. Dafür setze sich das Bayerische Wirtschaftsministerium mit Nachdruck ein.
Die Bundesnetzagentur hat im März 2009 verfügt, dass die Deutsche Telekom den Wettbewerbern Zugriff auf einen Schaltverteiler gewähren muss. „Von dieser Entscheidung profitiert Neumarkt in hohem Maß. Ich freue mich, dass die Gemeinde heute einen wichtigen Schritt hin zu einer lückenlosen Breitbandversorgung getan hat. Mit der Investition werden über 200 Haushalten mit Richtfunk und Glasfaserkabel ans schnelle Internet angebunden. Damit stehen künftig Übertragungsraten von 6 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung“, so der Wirtschaftsminister.
Die Bayerische Staatsregierung setzt sich mit Nachdruck für den Breitbandausbau in Bayern ein. Im Mai letzten Jahres hat die Bayerische Staatsregierung die Förderbeträge verdoppelt. Über die Hälfte der bayerischen Gemeinden hat das Förderverfahren mittlerweile durchlaufen. „Das Förderprogramm läuft ausgezeichnet. Wir haben bislang in 441 Gemeinden Breitbandinvestitionen gefördert. Bayern ist damit in der deutschen Spitzengruppe“, so Zeil abschließend.
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Pressemitteilung-Nr. 373/10